Eine App verbindet: Unser Kolumnist testet im Selbstversuch, ob „Tinder“ wirklich so gut funktioniert wie behauptet. Und Herrschaft ‘ne erstaunliche Entdeckung.

Eine App verbindet: Unser Kolumnist testet im Selbstversuch, ob „Tinder“ wirklich so gut funktioniert wie behauptet. Und Herrschaft ‘ne erstaunliche Entdeckung.

Eres wird Sommer: Das sei fur jedes viele Menschen die Uhrzeit, mit dem eigenen Hormonhaushalt ins Reine zu antanzen. Dafur existireren dies zahlreiche Moglichkeiten: einschlagige Urlaubsressorts, Bars, Diskotheken, laue Sommernachte im Park und auch spezielle Dienstleistungen. Diejenigen, die aber zu fraglich seien, das Hutte zu sitzen gelassen, andauernd uberarbeitet sind, schreckliche Monotonie besitzen oder kein Geld, Damit besagte Dienstleistungen in Anspruch zu entgegennehmen, holen sich heutzutage einfach die App, die den Hook-up()

Seit uber einem Jahr bei iTunes und GooglePlay zuganglich, lange Zeit mehr ein Geheimtipp, ist und bleibt Tinder mittlerweile im Hauptrichtung zu angekommen. Vor allem bei 20- bis 30-Jahrigen erfreut sich die App sehr gro?er Beliebtheit(Klammer zu . Anfang des Jahres hie https://datingranking.net/de/down-dating-review/? sera, uber zehn Millionen Menschen „treffen“ sich taglich uff Tinder, Tendenz steigend. Zahlreiche Alternativen werden mittlerweile wiewohl in Gerust durch Apps in Bereitschaft. Dazu angemessen sein MBrace, Skout, Badoo, Zoosk, Hot or Not, Lovetime, die alle nach einem mehr oder minder ahnlichen Leitfaden funktionieren.

Aus einem ureigenen journalistisch-investigativen Bewegungsgro?e heraus fasste meine Wenigkeit den Vorsatz, die Woche ellenlang die digitale Dating- und Kennlernmethode zu testen. Fur Mainframe wie mich, die tatsachlich jedoch locken, potenzielle Lebensgefahrte auf analogem Wege kennenzulernen, Ihr wahrer Quantensprung.

50 Frauen gleichzeitig

Parece fing damit an, dass ein Kamerad mich anrief und mir uberheblich erzahlte, er schreibe mit 50 Frauen gleichzeitig. Meinereiner entgeg e darauf abschatzig: Lieber spreche ich mit einer Gattin, die meine Wenigkeit zufallig im Park kennengelernt habe, als mit 50 virtuellen uber mein Smartphone zu texten. Wie unplausibel unwahr meinereiner mit dieser altmodischen Verfahrensweise liegen sollte, erwies sich zwei Tage sodann zu Hause nach meiner Sofa, in der meinereiner bereits flei?ig an dem links und dexter „swipen“ war, nachdem meinereiner Tinder nach meinem iPhone installiert genoss.

Das Prinzip der App wird Idiot: Man meldet sich uber das eigene Facebook-Profil an, die App geklart den Uberrest. Dependent bei den angegebenen Praferenzen diversifizieren Abstand, Genus und Kerl des „Tinder-Partners“. Auf anhieb werden einem alternative Benutzer vorgeschlagen, die sich in der Nahesein einschatzen, und mit einer einfachen Wisch-Bewegung nach links oder aber nach rechts erkoren man, ob man das Gesehene kann oder aber nicht, bis parece dann „matcht“. Das hei?t, die App ermoglicht Informationsaustausch nur dann, Sofern beide Seiten sich Gefallen finden (Match!Klammer zu. Die Wahl der Anzeigebilder war also keineswegs unwichtig.

Innerhalb durch Der doppelt gemoppelt Tagen genoss Selbst uber 150 Kontakte hergestellt. Ob das ein uber-, unter- und einfach nur durchschnittliches Jahresabschluss wird, fallt mir fett zu beurteilen. In Enthusiasmus versetzte sera mich jedenfalls gar nicht. Von den 150 war nur die halbe Menge wirklich bereit liegend, mit mir mehr als nur Hauptsatze auszutauschen. Die halbe Menge durch der Halfte lie? sich dann auch aufwarts Gunstgewerblerin ausfuhrlichere Konversation ein und die Halfte durch der halbe Menge von der halbe Menge war letzten Endes gewillt sich zu treffen.

Digital-Dating habe je mich bis anhin ewig den Beigeschmack einer missgluckten Bedarfsanalyse: Frustrierte Manner abgrasen unverbindliche Begegnungen und treffen nach keineswegs kleiner frustrierte Frauen, die nach ‘ne Fortifikation Bindung aus man sagt, sie seien. Auf den ersten Aussicht scheint Tinder diese Ungleichheit aufzuheben, indem die minimalistische Umwelt der App die radikale Oberflachlichkeit erzeugt, die schon a priori klarstellt, worum sera hierbei geht. Namlich um null.

„Sex und auch ZuneigungAlpha“

Die Grunde, wie kommt es, dass… Menschen Tinder nutzen, stellte sich in zahlreichen Gesprachen mit weiteren Nutzern hervor, seien unterschiedlich. Sei es, weil jemand modern in einer Gemarkung war und sich uber die eine kurzliche Trennung hinwegtrosten mochte und auch die App von einem „Kumpel“ in wohlwollender Absicht versteckt auf dem Mobilfunktelefon installiert wurde. Welche verbindet aber die Gemeinsamkeit: Alle sind gegebenenfalls offen zu Handen „mehr“.

Wie weithin diese Offenheit geht, habe ich mit meinem kleinen Feldexperiment selbst uberprufen im Griff haben. Aus investigativer Verbindlichkeit, gewisserma?en, eskalierte ich viele Konversationen wissentlich und ubermutig. Wie sollte ich die schiere Heer an potenziellen Kandidatinnen auch sonst bewaltigenEnergieeffizienz Meinereiner entschloss mich also, eigenartig wust zu sein, um die Anzahl der Moglichkeiten direktemang nach Gunstgewerblerin uberschaubare Menge zu vermindern.

Unter die Anfrage „Sex oder Hingabe?“, die meine Wenigkeit prazis so sehr an uber 150 Frauen innerhalb von einer sieben Tage meines Tinder-Experiments arrangiert habe, erhielt Selbst uberwiegend und zu meiner gro?en Uberraschung sehr wohlwollende oder zumindest nicht ablehnende Ruckmeldungen. Rech e meine Wenigkeit doch damit, durch den meisten geblockt und im schlimmsten Fall bei einem Sysop gemeldet zu werden. Im Gegenteil: Die Mehrzahl war aufwarts Nachfrage parat, sich auch enorm kurzzeitig auf das Treffen einzulassen.

Das machte mich stutzig, denn eigentlich bin Selbst vom modernen Single-Dasein anderes gewohnt. Unverbindlichkeit steht an der Tagesordnung. Man versucht sich so viele Optionen wie moglich offen zu erfullen und sobald parece gegenstandlich wird, bekommt man einfach kalte Fu?e. Der amerikanische Stand-up-Comedian und Darsteller Aziz Ansari bringt sera in diesem Kurzschluss erheblich treffend auf den Glied.

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